25.06.2011 | Einen Kommentar schreiben

Rubber

Es ist wirklich ein Film über einen Autoreifen. Allein die Idee, einen Film über einen Autoreifen zu drehen, ist so genial wie verrückt. Oder so.

Robert der Reifen redet nicht, er ötet nur. Alles was dem bösen Autoreifen in die Quere kommt, wird durch seine telepathische Fähigkeit, wie wir es von Cronenberg´s Scanners kennen, ausgelöscht. Er konzertiert sich einmal stark, vibriert heftig und schon explodiert sein Gegenüber in tausend Stücke.

Ich weiß nicht, wie der Film es geschafft hat in meine benachbarte Videothek zu gelangen. Denn mit Hollywood hat der Film einfach nichts gemein. Schon allein die Reaktion würde mich interessieren, bei einem der die DVD ausleiht und sich dann wundert was er denn da grade guckt. Es soll ja Menschen geben, die gucken einfach was ihnen vorgesetzt wird – so habe ich mir sagen lassen.

Wieder zurück zum Film. Zur Story.

Nee moment, die gibt’s ja nicht. Also was euch hier erwartet, sind wunderbar zusammengeschnittene Momentaufnahmen die allesamt mit digitalen Spiegelreflex Kameras gefilmt worden sind, und einen durch die Landschaft rollenden Hauptdarsteller zeigen. Allein diese Aufnahmen, von einem Reifen der durch die Gegend rollt sind es, die interessant sind. Das Szenario setzt sich wie folgt zusammen: Wüste, herumliegender Müll und endlose Straßen, plus eben dieses Stück Gummi – Robert. Dazu kommt noch eine sehr gut aussehende Nebendarstellerin (Roxane Mesquida), in die sich Robert verliebt. Achso, Blut gibt’s auch.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Außer vielleicht, dass das Interview mit dem Macher des Films, Quentin Dupieux, komplett rückwärts läuft. Wieso, weshalb, warum? No reason! Unbedingt angucken!


Genre:
Film, Horror, Thriller,
VÖ:
25 Jun. 2011
Label:
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