Worum gehts? England 2027: Achtzehn Jahre, seit dem das letzte Baby auf der Welt geboren wurde, und der Untergang der menschlichen Spezies wohl nicht mehr aufzuhalten ist, wird der Regierungsangestellte Theo Faron (gespielt von Clive Owen) durch einen scheinbar zufälligen Fund zum Schlüssel des geheimnissvollen „Human Projects“, die am fortbestand des Menschen forschen, und so zur einzigen Hoffnung der Menscheit.
Worum gehts wirklich? Real wirkende Action und dokumentarisch wacklige Kamera – so zeigt uns Regisseur Alfonso Cuarón (seit Harry Potter auf einem düsteren Trip) knallhart ein finsteres Zukunftszenario, dass sich nicht an die Romanvorlage von P.D. James hält (halten braucht). Hierbei schlägt sich sein Anti-Action-Held Clive Owen mit sehr, sehr, sehr viel Glück durch Terroranschläge, wütende Mobs und Panzerbeschüssen. Sehr dokumentarisch erzählt die Kamera mit langen Einstellungen das Geschehen, verfolgt manch eine Flucht über 5 Minuten lang (ohne Schnitt!) und lässt durch plötzliche Schwenks und „hinterher rennen“ die meisten Bilder glaubhaft aussehen. So schafft es der Film ziemlich lange einfach nur spannend zu bleiben.
Erinnert an: Last Man on Earth, Jesus
Infos am Rande. /// Mit seinen 76 Mllionen Dollar Budget machte der Film weltweit leider nur 70 Mio Dollar Einnahmen. Schade eigentlich, denn Stoff für einen 2. Teil gibt es sicher genug. /// Bald wird es eine vom US-amerikanischen Sender SciFi-Channel produzierte Serie als Fortsetzung des Films geben, die sich mehr an die Romanvorlage von P.D. James halten will. /// Der Name „Children of Men“ ist im Originalbuch ein Zitat aus der Bibel.
Eine ziemlich geile Terminator-Fortsetzung, wie ich sie mir vorgestellt habe. Überragendes Sounddesign und fantastische Action-Seqenzen. Ich bin schon sehr heiß auf den 5. Teil…